Pfarrer Heldmann ging in der Karfreitagsliturgie auf das Nietzsche-Zitat ein, wonach Gott tot sei. Die Kreuzigung des HERRN sei bis in unsere Tage hinein real. Oft werde in der Folge die Frage gestellt, wo Gott bei allem Leid der Welt denn präsent sei. Pfarrer Heldmann machte deutlich, dass für Christen die Hoffnung darüber hinaus gehe. "Wir können das Leid nicht nehmen. Da muss jeder durch. Aber wir können beistehen." Der Mensch sei als Ebenbild Gottes mit der höchsten Würde geschaffen. Eine Welt ohne Gott, eine gott-lose Welt laufe Gefahr, dass diese Würde im Umgang der Menschen untereinander mit Füßen getreten würde. Gott bleibt in seinem Heilswerk nicht am Karfreitag stehen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Ave Eva Chor umrahmt.
