"Sind die süüüß...!" – Luchse erhielten Besuch von ihren Namensvettern vom Stamm Wartbaum
Es war ein ganz besonderes Erlebnis für die 11-13 Jahre alten Jungpfadfinder vom DPSG Stamm Wartbaum aus Windecken. Wochenlang hatten die Jungen und Mädchen vom Trupp Luchs ihren Besuch im Wildpark "Alte Fasanerie" in Hanau/Klein-Auheim vorbereitet. Mit zahlreichen Projekten, wie dem Verkauf von selbstgebackenem Kuchen oder dem Sammeln von Pfandflaschen, haben die Pfadfinder Geld gesammelt, um eine Patenschaft für einen ihrer Namensvetter übernehmen zu können. Manch einer hat sogar sein eigenes Taschengeld eingesetzt. Wildbiologin Dr. Marion Ebel nahm sich viel Zeit und organisierte für die Pfadfinder eine Fütterung für die beiden, noch etwas zurückhaltenden Luchsbabies und die drei großen Luchse. "Sind die süüüß...!" war vor allem von den jungen Damen zu hören, als die kleinen Katzenkinder scheu zwischen den Büschen hervor schauten. Die Enttäuschung war zunächst groß, als Dr. Ebel den Jugendlichen mitteilte, die Tiere nicht anfassen und streicheln zu dürfen. Doch ist es verständlich - schließlich handelt es sich bei Luchsen um wilde Raubkatzen. Alle Pfadfinder waren sich einig: es ist ein gutes Gefühl, etwas für das Überleben einer gefährdeten Art getan zu haben.
