Gemeinsam auf großer Fahrt

Pfadfinder vom Stamm Wartbaum im Zeltlager in Oberhessen
und auf Tour in Irland, Polen, Schweden und Slowenien

Sommerlager 2011 in Wirberg

Endlich Sommerferien. Zeit für die 130 Pfadfinder vom DPSG Stamm Wartbaum aus Windecken, auf große Fahrt zu gehen. Diesmal fuhren die Kleinsten im Stamm, die Wölflinge und Jungpfadfinder, zum Sommerlager auf den Jugendzeltplatz Wirberg in die Nähe von Lich, direkt ins Herz der Natur. Zunächst waren der dicke Pulli und der warme Schlafsack die wichtigsten Utensilien. Aber richtige Pfadfinder "vom kernigen Schliff" lassen sich auch von einer Tageshöchstemperatur von 13°C nicht abschrecken. Von den nächtlichen Temperaturen wollen wir besser nicht berichten. Aber im Verlauf wurde es zunehmend wärmer und die Sonne kam immer öfter heraus, so dass das Zeltlager mit dem orientalisch anmutenden Motto "die Karawane zieht weiter" alle begeisterte. Eine 15 km lange Tageswanderung ins exklusiv für die Pfadfinder geöffnete Freibad stand ebenso auf dem Programm wie eine Nachtwanderung und zahlreiche Praktiken, wo die Kinder kreativ tätig sein konnten.

Die ältesten Pfadfindertrupps hatten sich Irland, Polen, Schweden und Slowenien für ihre Touren ausgesucht, die per Flugzeug und teils ganztägigen Bahnfahrten erreicht wurden. Irische Gastfreundschaft erlebten die Jugendlichen im Nationalpark "Wicklow Mountains", am Kloster Glendalough und in Dublin.

Stockholm und die Schärenlandschaft Schwedens waren die Ziele einer anderen Gruppe. Die malerische Seenlandschaft lud zu ausgiebigen Kanufahrten ein. Abends wurde stets ein Zeltplatz angesteuert und neben gemeinschaftlichem Kochen und Zeltaufbau war man damit beschäftigt, die schwedischen Mücken davon abzuhalten, Pfadfinderblut zu probieren.

Auftakt für die Reise nach Polen war der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers in Auschwitz. Diese dunkle Seite der deutschen Geschichte wurden vorab in den Gruppenstunden intensiv vorbereitet. Danach waren erholsame Tage beim Kanufahren an der masurischen Seenplatte angesagt, bevor die 26stündige Bahnfahrt zurück nach Nidderau angetreten wurde.

Wenig bekannt sind die Naturschönheiten Sloweniens, auch den Pfadfindern. Bei Wandern, Canyoning und einige Tage beim Arbeiten auf einem Bauernhof sorgten für ein besonderes Gruppenerlebnis, wie man es nur bei den Pfadfindern kennen lernen kann.
Veröffentlicht am: 24. August 2011