Ökumenischer Pfingstgottesdienst auf der Kulturhöhe Nidderau

Etwa 200 Christen aus ganz Nidderau haben trotz des schwülheißen Wetters gezeigt, wie wichtig ihnen die Ökumene ist: An Pfingstmontagabend um 18 Uhr zogen zu den Klängen des Windecker Posaunenchores die Mitwirkenden des Ökumenischen Gottesdienstes auf den voll besetzten Platz am schattigen Waldrand auf der Kulturhöhe Nidderau ein. Jede Konfession brachte typische Gegenstände für Altar und Gottesdienst mit. So waren katholische Kirchenfahnen und Weihrauch aus Heldenbergen ebenso vertreten wie Taufgeschirr, Bibel, Blumen und Abendmahlgeschirr aus den evangelischen Kirchengemeinden und der Freien Evangelischen Gemeinde. Jede der beteiligten Gemeinden hatte für den Gottesdienst ein Lied ausgesucht. Pfarrer Otto Löber eröffnete den Gottesdienst. Die Kindergottesdienstkinder aus Eichen stellten mit ihrer Pfarrerin Stephanie Stracke und ihrem KiGo-Team die Pfingstgeschichte spielerisch dar und verteilten gebastelte Pfingstflammen, als Zeichen der Ausbreitung des Heiligen Geistes. In seiner pointierten Predigt über die Pfingstpredigt von Petrus benannte Pfarrer Lukas Ohly aus Ostheim, wie unterschiedlich dieser Bibelabschnitt von Gläubigen der verschiedenen Konfessionen verstanden werden kann. Danach beteiligten sich alle Anwesenden an der Tauferinnerung. Sie gaben Wasser in die Handfläche ihrer Sitznachbarn weiter mit dem Zuspruch: Friede sei mit dir. Über die Kollekte freuten sich die anwesenden Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Windecken, die für den Wiederaufbau ihrer Hütte bestimmt ist. Nach dem Gottesdienst ließen sich die Besucherinnen und Besucher die Bio-Bratwürste und gekühlten Getränke schmecken, die der Freundeskreis des Kulturhöhe Nidderau mit Hilfe von Familie Vogel von Hof Buchwald vorbereitet hatten. Wir freuen uns aufs nächste Jahr!

(Text von Simone Heider-Geiß, Pfarrerin der Evangelischen Brückengemeinde Heldenbergen)
Veröffentlicht am: 15. Juni 2014