Pfarrfastnacht: Die Jugend gab den Ton an

Am 07. Februar hielt wieder die fünfte Jahreszeit ihren Einzug in unsere Gemeinde. Der Pfarrfasching wurde in diesem Jahr maßgeblich von jungen Leuten mitgestaltet.

Zu Beginn der Veranstaltung sorgten die „Terror Jelly's“ aus Ostheim mit ihren Rock'n'Roll Darbietungen für das erste Stimmungs-Highlight.
Die jüngste Büttenrednerin an diesem Abend, Laura Hack, sprach über ihr schweres Leben als Tochter in der Familie Hempel und erntete dafür viel Applaus.
Die zwei Katharinas, Catharina Wesner und Katharina Jöst, sprachen über die schwierige Mutter-Tochterbeziehung in Zeiten der Pubertät: die alleswissende Tochter musste ständig ihre „ungebildete“ Mutter korrigieren.

„Die Konfettis“ von den Windecker Schlüsselrapplern brachten ihren Freak-Show-Circus zur Aufführung. Es war der wilde Tanz der Freaks, der gebändigt werden musste. Dazu gab es ebenso wilde Rhythmen.
Der junge Philipp Giusti von den „Konfettis“ stand ebenfalls in der Bütt. Er resümierte darüber “...was ist es so schwer, heut ein Schüler zu sein...!“.
Mit der Tanzgruppe „Weight Watchers Only“ standen wiederum junge Pfadfinder auf der Bühne. „Eine Reise um die Welt, wir bleiben, wo es uns gefällt“ war ihr Motto. Zu verschiedenen Reisezielen in der Welt gab es temperamentvolle Tanzeinlagen.
Einen verführerischen Burlesque-Tanz bot die „Tanzgruppe Express“.

Der Abgesandte des Papstes, „Thomasius Hohmannus“, durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen. Er berichtete dem Publikum von der römischen Kurie mit ihren vielfältigen „Erkrankungen“!
Bei seinem letzten Auftritt als Protokoller, ließ dann Gottfried Schubert das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Politik, Sport und Wirtschaftsthemen wurden auf die Schippe genommen.
Die Leiterrunde der Pfadfinder berichtete in ihrem „St. Maria Journal“ über aktuelle Weltgeschehnisse aus Berlin und Nidderau. Dazu gab es „aktuelle Live-Schaltungen“ in die einzelnen Stadtteile Nidderaus.
„Mensch, Du wirst alt“, darüber sprach Gerda Marohn als Frau in den besten Jahren.

Der Ave-Eva-Chor unterhielt das Publikum mit seinen eigenen musikalischen Beiträgen zu Kirche und Gesellschaft.
Die Frauengruppe unserer Kirchengemeinde war dieses Jahr im „Ashram“, und machte einige esoterische Übungen. Sie kamen zu dem Fazit: Ashram ist nicht unbedingt des Lebens Lösung.
Bianca Merges, als Ärztin in der Bütt, hatte das Motto: „Schweigen ist Pflicht“. Trotzdem plauderte sie aus ihrem Praxisalltag.
Als kesse Funkenmariechen schwangen die Herren des Männerballetts ihre „schlanken Beinchen“ für die Narrengesellschaft und ernteten dafür den Dreistufenraketenapplaus.

Wie immer moderierte ein gut aufgelegter Bernd Marohn souverän durch diese Veranstaltung. In einer gut gefüllten Willi-Salzmann-Halle mit toller Stimmung, kamen alle Faschingsbesucher voll auf ihre Kosten.
 
Ein großes Dankeschön an all diejenigen, die zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben, ob in der Vor- und Nachbereitung, auf der Bühne, hinter den Kulissen oder im Service!
 
Fotos von der Pfarrfastnacht finden Sie ab sofort in unserer Online-Galerie.
Veröffentlicht am: 17. Februar 2015