Ein Mensch unter Menschen


Begeisterung bei der Amtseinführung von Pfarrer Ifeanyi am 13. September 2015 in unserer Pfarrkirche



Die Amtsübertragung begann mit einem festlichen Einzug in die vollbesetzte Kirche. Gemeinsam mit Dechant Weber, Pfarrern aus dem Pastoralverbund, befreundeten Pfarrern aus dem Bistum, der Nachbargemeinde und aus Nigeria, vielen geladenen Gästen und Familienmitgliedern feierte Pfarrer Ifeanyi seinen besonderen Tag.
Dechant Weber nahm in dieser Messe das Versprechen des Pfarrers für sein neues Amt entgegen und übergab ihm symbolisch den Schlüssel für das neu übernommene Gotteshaus. Für Pfarrer Ifeanyi ein Schlüssel, um die Herzen der Gemeindemitglieder zu öffnen.
In seiner Predigt beschrieb er der Gemeinde seinen Lebensweg und machte deutlich, dass er Probleme als Herausforderung annehme. Seine Botschaft ist einfach und klar: "Ich bringe Freude." Hierbei sieht er sich als ein Teil der Gemeinde.

Mit viel Humor aber auch teils ernsten Klängen schlossen sich die Grußworte an, die die Bedeutung, Hoffnungen und Wünsche zum Ausdruck brachten. So stellte Dechant Weber heraus, wie universal und erdumfassend unser Glaube sei und dass wir mit Pfarrer Ifeanyi, der nigerianischer Nationalität ist, dies in Windecken unterstreichen.
Pfarrer Jünemann hieß seinen neuen Mitbruder im Pfarrverbund St. Bonifatius-Niddertal herzlich willkommen und sagte die Unterstützung der Mitbrüder zu.
Pfarrerin Erichsen-Wendt verglich die Amtseinführung mit der Einschulungsfeier. Dem Gefühl des ersten Tages. Sie überbrachte Glück- und Segenswünsche aller evangelischen Pfarrer und der 10.000 evangelischen Christen Nidderaus.
Bürgermeister Schultheiß als Vertreter der weltlichen Gemeinde zeigte sich beeindruckt von dem Sturm, den der Mensch Ifeanyi Emejulu, in seiner Predigt beschrieb. Er wünscht sich im Bezug auf die dunklen Zeichen der Zeit eine gute Zusammenarbeit von Kirche und Stadt.
Pfarrer Korfmann erheiterte die Gemeinde mit dem Spruch Pfarrer Ifeanyi hätte es gewagt die „Grenze“ zu überqueren und dem Pfarrbüro Heldenbergen spontan einen Besuch abgestattet. Die Zusammenarbeit der beiden Pfarrgemeinden, die unterschiedlichen Bistümern angehören, wurde vereinbart. Auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Heldenbergens, Annette Gonschor, sprach von der Bistumsgrenze, die kaum ein Katholik kenne oder interessiere. Sie wünschte sich eine lebendige Kirche. Pfarrgemeinderatssprecherin Weicht (Gemeinde Schöneck/Niederdorfelden) begrüßte den neuen Pfarrer im Pastoralverbund und freut sich über die zukünftige Zusammenarbeit.
Markus Bernard ergriff das Wort für den DPSG Stamm Wartbaum. Er berichtete, dass Pfarrer Ifeanyi - kaum angekommen - sich gleich auf den Weg in das Sommerlager der Pfadfinder machte, um mit ihnen einen Gottesdienst zu feiern. Im Sturm habe er die Herzen der Jugendlichen erobert.
Pfarrgemeinderatssprecherin Angelika Müller dankte allen Anwesenden für die große Anteilnahme an diesem wichtigen Tag. Pfarrer Ifeanyi habe viele gute und neue Ideen für die Gemeinde und warb für die Neuerungen offen zu sein und Vertrauen zu schenken. Sie wünschte Pfarrer Ifeanyi eine zweite Heimat in Windecken zu finden und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass er sich hier wohl fühlen möge.
Den vielen Menschen, die vor, während und nach der Messe zum Gelingen der Feier beitrugen, sprach Pfarrer Ifeanyi seinen besonderen Dank aus.

Im Anschluss waren alle Anwesenden zu einem Umtrunk in den Pfarrsaal eingeladen. So hatte jeder noch einmal persönlich die Gelegenheit, dem neuen Pfarrer Glückwünsche auszusprechen.


Die Fotos vom Amtseinführungsgottesdienst und dem anschließenden Umtrunk finden Sie nun in unserer Galerie.


Gemeinsam auf großer Fahrt

Pfadfinder vom Stamm Wartbaum im Zeltlager im Spessart und auf Tour in Polen, Schweden und den Niederlanden

Pfadilager 2015

Endlich Sommerferien. Zeit für die 130 Pfadfinder vom DPSG Stamm Wartbaum aus Windecken, auf große Fahrt zu gehen. Diesmal fuhren die Kleinsten im Stamm, die Wölflinge und Jungpfadfinder, zum Sommerlager auf den Jugendzeltplatz Mönchberg in den Spessart.

Das einwöchige Lager stand unter dem Motto "Simsalagrimm – Willkommen in der Märchenwelt" und so waren zahlreich Märchen- und Fabelwesen im Spessart anzutreffen. Ein solches Zeltlager stellt den absoluten Höhepunkt des Pfadfinderjahres dar. Kinder, Jugendliche und auch das Leitungsteam gewinnen Abstand vom Alltag. Kein Fernsehen, kein Alltagsstress, kein Lärm, keine Hektik, kein Smartphone. Dieser Abstand macht frei für Gemeinschaft, offen für den Anderen und lädt dazu ein, sich selbst und das Umfeld neu zu entdecken: Gitarren und Lieder am Lagerfeuer, Holz hacken und sägen, die 12 km lange Tageswanderung, Pfadfinderpraktiken, manchmal ein wenig Heimweh, ein mulmiges Gefühl bei der Nachtwanderung, Toiletten-, Küchen- und Spüldienst oder Lagerwache in der Nacht gehören zu den Erfahrungen, die in dieser Fülle nur von den Pfadfindern vermittelt werden. Hier gelingt es den Leiterinnen und Leitern, den Kindern und Jugendlichen "einen anderen Weg" nahe zu legen. Für eine Woche in Gemeinschaft, bewusst "in" und "mit" der Natur zu leben gehört neben Spaß und Abenteuer zum Gruppenerlebnis der Pfadfinder.

Die ältesten Pfadfindertrupps hatten sich Polen, Schweden und die Niederlande für ihre Touren ausgesucht, die per Flugzeug und teils ganztägigen Bahnfahrten erreicht wurden. So erlebte eine Gruppe spannende Tage auf dem Segelschiff im Ijsselmeer, während Stockholm und die Schärenlandschaft Schwedens die Ziele einer anderen Gruppe waren. Die malerische Seenlandschaft lud zu ausgiebigen Kanufahrten ein. Abends wurde stets ein Zeltplatz angesteuert und neben gemeinschaftlichem Kochen und Zeltaufbau war man damit beschäftigt, die schwedischen Mücken davon abzuhalten, Pfadfinderblut zu probieren. Auftakt für die Reise nach Polen war zunächst eine 26stündige Bahnfahrt, bevor erholsame Tage beim Kanufahren an der masurischen Seenplatte angesagt waren.

Aber das wichtigste, was alle Fahrten verbindet: alle haben gemeinsam das Ziel erreicht. Ein gutes Gefühl. Und so leisten diese Pfadfindertouren und Zeltlager einen wichtigen Beitrag zum pädagogischen Prinzip der Pfadfinder vom Stamm Wartbaum. Nicht zuletzt durch gemeinsame Erlebnisse und gemeinsames Handeln lernen die jungen Leute, für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen.

Fahre mit dem Bistum Fulda zum Weltjugendtag 2016 nach Krakau!

Treffe Papst Franziskus und tausende junge Christen aus aller Welt!
Erlebe unvergessliche Tage beim 31. Weltjugendtag in Krakau!


WJT Krakau 2016

Das Bistum hat die Anmeldung zum Weltjugendtag 2016 mittlerweile gestartet.

Es wird eine Kurzfahrt vom 24.07. bis 01.08.2016 für 350 Euro und eine Langfahrt vom 19.07. bis 04.08.2016 für 700 Euro angeboten.
Anmeldeschluss  für die Kurzfahrt ist der 31.03.2016 für die Langfahrt bereits der 29.02.2016.

Wenn du an der Langfahrt teilnimmst, wirst du zusätzlich die Tage der Begegnung in der Diözese Oppeln miterleben und im Anschluss an den Weltjugendtag mit der Gruppe einzelne Tagesausflüge von Krakau aus unternehmen.

Um an der Fahrt des Bistums teilnehmen zu können, musst du zum Zeitpunkt des Weltjugendtages zwischen 16 und 30 Jahren alt sein.

Mit einer guten Vorbereitung fällt vieles auf der Fahrt später leichter. Deshalb wird für die Kurzfahrt ein Tages- und für die Langfahrt ein Wochenendseminar angeboten.

Weitere und vor allem immer aktuelle Infos gibt es unter:
www.weltjugendtag.bistum-fulda.de

Dort besteht auch die Möglichkeit sich online anzumelden oder den Anmeldeflyer mit allen Infos ausdrucken. Anmeldeflyer liegen auch im Kirchenvorraum aus.

Du hast Interesse am internationalen Weltjugendtag 2016 in Krakau teilzunehmen?
Oder Du möchtest zunächst gerne mehr über Weltjugendtage erfahren?


Dann melde dich bei unserem WJT-Kenner Daniel Theiß per E-Mail an wjt@jugend.st-maria-windecken.de. Er war schon auf den letzten vier Weltjugendtagen und kann dir gerne von seinen Erfahrungen berichten. Außerdem besteht so die Möglichkeit sich schon im Vorfeld des Weltjugendtages auszutauschen.

Fest des Glaubens am 12. September in Dietershausen

Am Samstag, den 12. September findet im Schönstattzentrum Dietershausen wieder das alljährliche Fest des Glaubens statt. In diesem Jahr steht es unter dem Motto „The Voice of God“.

Zum Fest des Glaubens kommen jedes Jahr hunderte Jugendliche um gemeinsam ihren Glauben zu feiern. Bestandteile sind ein reichhaltiges Programm, gute Musik, gemeinsame Gebete und viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen zum diesjährigen Programm und zur Anmeldung (bis 06.09.2015) sind unter www.festdesglaubens.de zu finden. Flyer liegen auch in unserer Kirche aus.

Jugendliche aus unserer Pfarrgemeinde, die Interesse haben am Fest des Glaubens teilzunehmen, können sich gerne bei Daniel Theiß (fdg@jugend.st-maria-windecken.de) melden, um eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren.

Einschulungs­gottesdienste am 08. September

Am Dienstag, den 08. September finden wieder die ökumenischen Einschulungs­gottes­dienste der Erstklässler statt.
In Windecken beginnt der Gottesdienst in der katholischen Kirche um 08.30 Uhr, in Ostheim findet der Gottesdienst um 09.45 Uhr in der evangelischen Kirche statt.