Buntes Programm sorgte für gelungene Pfarrfastnacht

"Visite aus Fulda" – so lautete das diesjährige Motto unserer Pfarrfastnacht. Mit einem bunten Programm sorgten auch am Samstag, dem 16.01.2016, wieder viele freiwillige Akteure für einen gelungenen Abend und eine sehr gute Stimmung in der Willi-Salzmann-Halle in Windecken.
Nach dem Ausscheiden des langjährigen Moderators der kath. Pfarrfastnacht, Bernd Marohn, meisterten in diesem Jahr das neue Moderatorenteam mit Markus Bernard, Steffen Presse und Dietmar Scholz diese anspruchsvolle Aufgabe mit großem Erfolg.

Das Programm begann mit einer "Videoschaltung": Der neue Pfarrer unserer Kirchen­gemeinde, Ifeanyi Emejulu, meldete sich "aus seinem Heimat- und derzeitigen Urlaubsland Nigeria" zu Wort. Er ließ die Narrengemeinde herzlich grüßen und stimmte sie mit Klängen auf seiner großen Trommel auf das kommende Faschingstreiben ein. Für diese Idee gab es viel Beifall.
Der Abgesandte aus Rom, Thomas Hohmann, ehrte anschließend Bernd Marohn und Gottfried Schubert für ihre langjährigen "Narrendienste" beim Pfarrfasching. Dazu gab es standesgemäß einen Orden und Gutscheine für Hessischen "Mattekuchen" und "Fleischworscht".
Im Anschluss daran sorgte die Hip-Hop-Tanzgruppe vom TVW für den richtigen Schwung.
Die jugendlichen Pfadfinder vom Trupp "Wombat" und "Phönix" zeigten auf sehr unter­haltsame Weise, wie Radioberichte ganz verrückt nebeneinander herlaufen können, wenn im Sender Störungen auftreten. Der Musiktitel "Radio Gaga" von Queen passte maßgeschneidert dazu.
Der Ave-Eva-Chor, von Beate Schalkowski am Piano begleitet, ließen das vergangene Jahr musikalisch Revue passieren: der VW-Skandal, die Tücken der neuen Nidderauer Orts­umgehung und auch der FIFA-Fußballskandal blieben von Kritik nicht verschont. Der neue Pfarrer der kath. Kirchengemeinde wurde hingegen gefeiert.
Sehenswerten Gardetanz gab es anschließend von den "Moonlights" der Windecker Schlüsselrappler.
Der auf der Pfarrfastnacht inzwischen allerseits bekannte Fahrradfahrer aus Helden­bergen, Ulrich Teschner, unterhielt das Publikum mit phantastischen Bildcollagen. Dabei machte er den Narrengästen klar, wie man Nidderau mit bedeutenden Bauwerken der Geschichte eine besondere Note verleihen könnte.
Die Frauengruppe der Kirchengemeinde lud zu einem Besuch in ihren Schönheitssalon ein. "Nidderau soll schöner werden und damit auch ihre Mitbürger", war ihr Motto.
Im Anschluss daran gab Rita Weiß einen Einblick in das anstrengenden Leben einer Pfarrsekretärin.
Die "Terror-Jellys", eine Tanzgruppe der Sportfreunde Ostheim, kurbelten dann die Stimmung zur vorgerückten Stunde mit ihrer Darbietung im Charleston-Style noch einmal richtig an.
Die Leiterrunde der Pfadfinder gab mit der Darstellung von Patienten, ihren Krankheiten und ihren persönlichen Besonderheiten in einer Arztpraxis ihr Können zum Besten. Die zwei Sprechstundenhilfen lieferten dazu noch ihre "Extrashow".
Bernd Marohn ging in die Bütt und plauderte über das "Pennerleben" in Nidderau.
Den krönenden Abschluss des närrischen Abends bildete das Männerballett. Für ihre Ballettaufführung gab es viel Applaus.
Im Anschluss an das mehrstündige Programm blieb noch viel Zeit für Tanz und Unterhaltung im Saal und der Sektbar.

Es war ein sehr fröhlicher Abend. An dieser Stelle sei nochmal allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen, sowie allen Helfern im Service und in der Technik, sehr herzlich für ihre Arbeit gedankt.

Zahlreiche Fotos von der Veranstaltung sind in unserer Online-Bildergalerie zu finden.
Veröffentlicht am: 02. Februar 2016