Coronaregeln – Kirche und Pfarrsaal

Auch wenn in Hessen Lockerungen vollzogen werden, bleiben für den Kirchenraum die Kontakt­beschränkungen auf einen weiteren Haushalt begrenzt. In der Kirche wird die geklebte Absperrung nun gegen eine flexible Seil­variante ausgetauscht. Leider müssen wir feststellen, dass die Ab­sperrungen aus persönlichen Gründen nicht wahrgenommen werden. Deshalb hier nochmal die Aufforderung: Bitte beachten Sie weiterhin die Abstands­regeln in und vor der Kirche und belassen Sie Absperrungen so wie Sie sie vorgefunden haben.

Im Saal dürfen ein Großteil der Veran­stalt­ungen und Sitzungen der Ausschüsse und Gruppen stattfinden. Aus­geschlossen bleiben vorerst weiter die Risiko­gruppen, Chor und Gruppen über 30 Personen. Kinder- und Jugendgruppen sind auf 15 Personen inklusive Leitung begrenzt. Weitere Informa­tionen zur Nutzung und dem Hygiene­konzept erhalten Sie über das Pfarrbüro. Im Saal wurde ein allgemeines Hygiene­konzept ausgehängt, jedoch bedarf es als Ergänzung dazu, für jede Nutzung/Veranstaltung ein auf die Gruppe zuge­schnittenes Hygiene­konzept, das ebenfalls ausgehangen werden muss. Termine müssen über das Pfarrbüro abgesprochen, das Hygiene­konzept vorgelegt und ein Verantwort­licher benannt werden. Die Gruppenräume bleiben bis auf Weiteres von der Nutzung ausge­schlossen.

Anwesenheitslisten – Einhaltung des Datenschutzes

Nach der Presse­konferenz des hessischen Minister­präsidenten Volker Bouffier am 10.06.20 und gesetz­lichen Bestimmungen aus Fulda ist die Kirchen­gemeinde angewiesen Anwesenheits­listen zu führen. Wir müssen nun also Namen, Adresse und Telefon­nummer aufschreiben. Dies hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ca. 30-50 Namen nacheinander aufzuschreiben verhindert das Behalten einzelner Namen. Es sind zwar immer noch wenige Gemeinde­mitglieder, die sich als Ordner zur Verfügung stellen, so treffen Sie immer wieder dieselben an der Kirchen­pforte, aber die Ordner sind aufgrund der Daten­flut nicht in der Lage sich Ihre Daten entsprechend zu merken. Bitte haben Sie also Verständnis dafür, wenn Sie jedes Mal erneut gefragt werden, auch wenn Sie das Gefühl haben, Sie müssten bereits bekannt sein.
Die Ordner sind datenschutz­rechtlich unterwiesen worden und die Listen werden im Pfarrbüro abgeheftet und nach 4 Wochen vernichtet. Nur bei Benach­richtigung über eine Infektion eines Gottesdienstbesuchers wird die entsprechende Liste dem Gesundheit­samt zur Verfügung gestellt.
Bitte planen Sie für die Eintragungen in die Anwesenheits­liste unbedingt mehr Zeit ein.

Ordner für die Gottesdienste gesucht

Nachdem am 5.  Mai die öffentlichen Gottes­dienste bei uns wieder gefeiert werden dürfen, sorgen sechs Gemeinde­mitglieder als Ordner für die bis zu vier Gottesdienste in der Woche. Da inzwischen die Anwesenheit mit Name, Vorname, Adresse und Telefon­nummer dokumentiert werden muss, ist ein Ordner pro Messe am Wochen­ende nicht mehr ausreichend. Aus diesem Grund haben einige Ordner familiäre Unter­stützung eingebracht. Ordner sind zwingend für den Gottes­dienst vor­geschrieben – ohne sie keine öffent­liche Heilige Messe. Leider haben Aufrufe zur Unter­stützung nur minimale Reaktionen hervorgerufen. Da wir nicht wissen, wie lange diese Pandemie uns in Atem hält, benötigen wir dringend weitere Gemeinde­mitglieder, die den Gottes­dienst als Ordner möglich machen und die bereits Ein­gesetzten entlasten. Wir freuen uns auf Ihre Bereitschaft, bitte melden Sie sich im Pfarrbüro ( Tel. 06187/22690 / pfarrei.windecken@bistum-fulda.de) oder beim PGR ( pgr@st-maria-windecken.de).

Besuchs­dienst­kreis – Telefonieren statt Besuchen

Seit Mai versuchen die Mitglieder des Besuchs­dienst­kreises die älteren Geburtstags­kinder der Gemeinde anzurufen und ein wenig Zeit mit ihnen am Telefon zu verbringen. Da Besuche bis auf Weiteres nicht möglich sind, wurden andere Wege gesucht und gefunden. Leider sind nicht allzu viele Telefon­nummern bekannt, wer also Lust auf ein gutes Gespräch hat, muss nicht verzichten. Sie können sich im Pfarrbüro melden und die Telefon­nummer hinterlassen. Die Mitglieder des Besuchs­dienst­kreises melden sich dann gerne.

Fronleichnam mit Abstand gedient

Wie viele andere Feste musste auch Fronleichnam am 11. Juni in diesem Jahr anders gefeiert werden. Wie bereits an Christi Himmelfahrt teilten sich die Gottesdienst­besucher auf die Vorabend­messe und den Gottesdienst am Feiertag auf. Wie in den letzten Jahren mit Regen auf Fronleichnam verschont, verzichteten wir diesmal aufgrund der Abstands­regeln auf die Prozession und tolle Blumen­teppiche. Nicht verzichtet werden musste hingegen dank zweier großer Minis auf den Weihrauch zum Hochfest.