Abschied nach 34 Jahren – Wechsel im Pfadfinder-Vorstand

Neuer Pfadfinder-Vorstand Das Wartbaum-Vorstandsteam: Steffen Presse, Tamara Laupert, Jan Thies, Evelyn Stettner, Roman Theis, Gabriele Hohmann, Sebastian Weiß, Dominic Reinmann und Markus Bernard (v.l.n.r.) beim gemeinsamen Fototermin.

Am vergangenen Freitag war es soweit: Markus Bernard hat nach 34  Jahren Stammeszugehörigkeit entschieden, sich aus dem aktiven Geschehen zurückzuziehen. Die vergangenen 13 Jahre war er als Vorstand im Pfadfinderstamm Wartbaum in Windecken aktiv und hat in dieser Zeit viele Impulse gesetzt. Vor allem die letzten drei Jahre waren kräftezehrend, in denen nach einem Brand der gerade neu errichteten Pfadfinderhütte ein wiederholter Neubau erfolgen musste.
"Nun sei es an der Zeit", so Bernard, "den Stab an Jüngere zu übergeben." Mit Markus Bernard zogen sich auch Jan Thies und Sebastian Weiß aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand zurück.

Neben Evelyn Stettner und Gabriele Hohmann, die dem Team weiterhin angehören, wurde Roman Theis von den stimmberechtigten Mitgliedern der Stammesversammlung einstimmig zum neuen Vorstand gewählt.
Ebenfalls mitarbeiten werden die langjährigen Mitglieder der Leiterrunde Tamara Laupert, Dominic Reinmann und Steffen Presse. Das neue sechsköpfige Vorstandsteam freut sich darauf, die kommenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Ob gemeinsame Lager oder Arbeiten an Grundstück und Hütte, beim mit 140 Mitgliedern größten Pfadfinderstamm der Diözese Fulda gibt es viel zu tun. Weitere Informationen zu den Windecker Pfadfindern gibt es unter www.wartbaum.de.

(DPSG Stamm Wartbaum, Steffen Presse)

"Denn sie waren Pfadfinder vom kernigen Schliff..."

"...und hielten ihr die Treue, was keiner begriff..." – so lauten die ersten Zeilen eines Lagerfeuer-Klassikers. Und sie hielten der Pfadfinderei auf beeindruckende Weise die Treue: Die Brüder Volker und Markus Bernard aus Windecken erhielten am vergangenen Freitag den Ehrenbrief des Landes Hessen für jeweils über 30-jähriges Engagement bei den Pfadfindern vom Stamm Wartbaum.
Und wie es sich gehört, wurden die beiden im Rahmen der jährlichen Stammesversammlung nichts ahnend überrascht. Sie waren völlig perplex, als plötzlich Kreisbeigeordneter Matthias Zach nebst Bürgermeister Gerhard Schultheiß neben ihnen stand und sie für ihr langjähriges Ehrenamt auszeichnete. Für Markus Bernard, der kurz zuvor mit einem Kloß im Hals seinen Rücktritt als Stammesvorsitzender bekannt gegeben hatte, bedeutete dies gleichzeitig einen wahrhaft gebührenden Abschied.

Im Beisein zahlreicher Ehemaliger unternahmen die Laudatoren anschließend einen emotionalen Ausflug in die Vergangenheit:
Zahlreiche Anekdoten sorgten entweder für ein Schmunzeln oder aber dafür, dass hier und da eine Träne weggedrückt wurde.

Ehrenbrief für Volker und Markus Bernard

Volker Bernard begann seine Pfadi-Karriere in der Wölflingsstufe als Gründungsmitglied des 1979 ins Leben gerufenen Stammes. Nach dem Ende seiner Rover-Zeit mit unzähligen Erlebnissen und Erinnerungen entschied er sich, als Leiter seine Erfahrungen an die Jüngeren weiterzugeben. Über stolze 13 Jahre begleitete er junge Menschen bei den Pfadfindern bis ins Erwachsenenalter. Aus beruflichen Gründen musste er 1999 schließlich die Leitertätigkeit aufgeben – dafür wurde er in anderer Rolle aktiv: Als Kassenwart kümmert er sich seitdem engagiert und mit der ihm eigenen Zuverlässigkeit um alle finanziellen Aspekte des Stammes.

Markus Bernard stieg 1982 im Stamm direkt mit dem Jungpfadfinder-Versprechen ein und folgte dem Weg seines großen Bruders. Nach acht Jahren Leitertätigkeit vor allem bei den Kleinsten in der Wölflingsstufe übernahm er 2003 schließlich die Stammesführung. Über nunmehr 13 Jahre lenkte er engagiert die Geschicke seiner Pfadis – "Denn die Pfadis sind nicht nur ein Verein, sondern eine Lebenseinstellung, gell!" – und wurde dabei mit seinem charmant-bestimmten Auftreten zum "Gesicht des Stammes". Egal ob Klein oder Groß: Vielen Nidderauern ist der Name "Börni" ein Begriff.

Besonders herauszustreichen sind die letzten drei Jahre, die für den Stamm Wartbaum geprägt waren vom Großprojekt "doppelter Neubau der Pfadi-Hütte" und die stellvertretend aufzeigen, mit wie viel Herzblut die beiden Brüder den Stamm bereichert haben. Denn sowohl Volker, mit seiner ruhig-besonnenen Art aus dem Hintergrund heraus, als auch Markus, mit seinem eloquent-spritzigen Überzeugungstalent an der Front, sorgten zusammen mit dem restlichen Bauausschuss unermüdlich und maßgeblich dafür, dass dieses energiezehrende Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde.

Ein wahrhaft tolles Duo also, diese beiden, ohne das der Stamm Wartbaum heute in dieser Form niemals denkbar wäre.

DPSG Stamm Wartbaum, Sebastian Weiß

Pfarrversammlung vom 06. März

Die Pfarrversammlung am vorletzten Sonntag war ein erster Schritt die Gemeinde wieder einzubinden und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Nachdem sich die vielen Gruppen der Gemeinde mit ihrer Arbeit vorgestellt hatten, gab es Kaffee und Kuchen. Danach gab es die Möglichkeit Fragen zu stellen und Rückmeldungen zu geben. Das Protokoll über den Nachmittag hängt in der Kirche aus und ist auf unserer Webseite nachzulesen.

Protokoll der Pfarrversammlung 2016 (PDF)

Firmvorbereitung hat begonnen

Am 05.03.2016 trafen sich 28 Jugendliche mit dem Pfarrer und den Firmkatecheten zu einem Einführungstag im Pfarrheim. Neben dem Kennenlernen der Firmbewerber und -katecheten untereinander wurden auch das Pfarrhaus und die Kirche erkundet. In verschiedenen Einheiten im Plenum und in den Kleingruppen wurde der Ablauf der Vorbereitung bis zum Tag der Firmung am 06.11.2016 vorgestellt und besprochen.
Gemeinsam bereitete man sich dann auch ein leckeres Mittagsmahl mit einem opulenten Obstsalat.
Der Einführungstag endete mit der Vorabendmesse, die von den Firmlingen mit gestaltet wurde und es erklärten sich Jugendliche sogar spontan bereit, als Messdiener am Altar zu dienen.

Buntes Programm sorgte für gelungene Pfarrfastnacht

"Visite aus Fulda" – so lautete das diesjährige Motto unserer Pfarrfastnacht. Mit einem bunten Programm sorgten auch am Samstag, dem 16.01.2016, wieder viele freiwillige Akteure für einen gelungenen Abend und eine sehr gute Stimmung in der Willi-Salzmann-Halle in Windecken.
Nach dem Ausscheiden des langjährigen Moderators der kath. Pfarrfastnacht, Bernd Marohn, meisterten in diesem Jahr das neue Moderatorenteam mit Markus Bernard, Steffen Presse und Dietmar Scholz diese anspruchsvolle Aufgabe mit großem Erfolg.

Das Programm begann mit einer "Videoschaltung": Der neue Pfarrer unserer Kirchen­gemeinde, Ifeanyi Emejulu, meldete sich "aus seinem Heimat- und derzeitigen Urlaubsland Nigeria" zu Wort. Er ließ die Narrengemeinde herzlich grüßen und stimmte sie mit Klängen auf seiner großen Trommel auf das kommende Faschingstreiben ein. Für diese Idee gab es viel Beifall.
Der Abgesandte aus Rom, Thomas Hohmann, ehrte anschließend Bernd Marohn und Gottfried Schubert für ihre langjährigen "Narrendienste" beim Pfarrfasching. Dazu gab es standesgemäß einen Orden und Gutscheine für Hessischen "Mattekuchen" und "Fleischworscht".
Im Anschluss daran sorgte die Hip-Hop-Tanzgruppe vom TVW für den richtigen Schwung.
Die jugendlichen Pfadfinder vom Trupp "Wombat" und "Phönix" zeigten auf sehr unter­haltsame Weise, wie Radioberichte ganz verrückt nebeneinander herlaufen können, wenn im Sender Störungen auftreten. Der Musiktitel "Radio Gaga" von Queen passte maßgeschneidert dazu.
Der Ave-Eva-Chor, von Beate Schalkowski am Piano begleitet, ließen das vergangene Jahr musikalisch Revue passieren: der VW-Skandal, die Tücken der neuen Nidderauer Orts­umgehung und auch der FIFA-Fußballskandal blieben von Kritik nicht verschont. Der neue Pfarrer der kath. Kirchengemeinde wurde hingegen gefeiert.
Sehenswerten Gardetanz gab es anschließend von den "Moonlights" der Windecker Schlüsselrappler.
Der auf der Pfarrfastnacht inzwischen allerseits bekannte Fahrradfahrer aus Helden­bergen, Ulrich Teschner, unterhielt das Publikum mit phantastischen Bildcollagen. Dabei machte er den Narrengästen klar, wie man Nidderau mit bedeutenden Bauwerken der Geschichte eine besondere Note verleihen könnte.
Die Frauengruppe der Kirchengemeinde lud zu einem Besuch in ihren Schönheitssalon ein. "Nidderau soll schöner werden und damit auch ihre Mitbürger", war ihr Motto.
Im Anschluss daran gab Rita Weiß einen Einblick in das anstrengenden Leben einer Pfarrsekretärin.
Die "Terror-Jellys", eine Tanzgruppe der Sportfreunde Ostheim, kurbelten dann die Stimmung zur vorgerückten Stunde mit ihrer Darbietung im Charleston-Style noch einmal richtig an.
Die Leiterrunde der Pfadfinder gab mit der Darstellung von Patienten, ihren Krankheiten und ihren persönlichen Besonderheiten in einer Arztpraxis ihr Können zum Besten. Die zwei Sprechstundenhilfen lieferten dazu noch ihre "Extrashow".
Bernd Marohn ging in die Bütt und plauderte über das "Pennerleben" in Nidderau.
Den krönenden Abschluss des närrischen Abends bildete das Männerballett. Für ihre Ballettaufführung gab es viel Applaus.
Im Anschluss an das mehrstündige Programm blieb noch viel Zeit für Tanz und Unterhaltung im Saal und der Sektbar.

Es war ein sehr fröhlicher Abend. An dieser Stelle sei nochmal allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen, sowie allen Helfern im Service und in der Technik, sehr herzlich für ihre Arbeit gedankt.

Zahlreiche Fotos von der Veranstaltung sind in unserer Online-Bildergalerie zu finden.