Schon 10 Freiwillige für Kehrdienst gefunden.

Wir suchen weiter!

Wie bereits im vorletzten Kirchenboten berichtet, braucht die kleine Truppe, die bisher den Kehrdienst für die Kirchenvorplatz etc. erledigt, dringend Unterstützung. Es geht dabei um die wöchentliche Säuberung der Gehwege entlang der Kirche und des Pfarrhauses, des Kirchenvorplatzes und der Vorplatzes vor dem Gemeindesaal. Der Pfarrverwaltungsrat hat deshalb vorgeschlagen, zu versuchen, diese Arbeit auf möglichst viele Schultern (bzw. starke Arme) zu verteilen. Die Idee ist dabei, eine Gruppe von 20 bis 25 Gemeindemitgliedern zu gewinnen, die bereit ist, ein paar Mal im Jahr jeweils am Samstag in einer Zweier- oder Dreiergruppe diesen Dienst abwechselnd zu übernehmen. Je mehr Freiwillige zur Verfügung stehen, umso seltener ist der Einzelne naturgemäß gefordert. Außerdem wird natürlich auf die individuellen Möglichkeiten und Wünsche Rücksicht genommen. Insgesamt sollte niemand öfter als 5- bis 6-mal im Jahr zum Einsatz kommen. Der zeitliche Aufwand pro Einsatz liegt bei jeweils zwei Kehrwilligen zwischen einer und höchstens zwei Stunden, je nach Jahreszeit, Laubanfall etc.. Die bisherige Kehrtruppe wird auch weiterhin Unterstützung leisten und die Neuen "einarbeiten"; das notwendige Arbeitsgerät (einschließlich einer manuellen Kehrmaschine) ist natürlich vorhanden.

Bisher haben sich schon mehr als 10 Freiwillige für diese Aufgabe gefunden und wir sind sehr zuversichtlich, dass die Liste schon bald so lang sein wird, dass wir im Frühjahr mit einer hinreichend großen Truppe starten können. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, melden Sie sich bitte entweder bei Alois Müller, Tel. 06187-25900, e-mail: alois.mueller@bundesbank.de, Rita Weiß, Tel.06187-28747, e-mail: ritaweiss@gmx.de, oder im Pfarrbüro.


So ein Kehreinsatz kann ja auch ein unterhaltsamer und kommunikativer Event sein!

Im Rollstuhl auf dem Jakobsweg

Vortrag am kommenden Sonntag
Der Jakobsweg zieht die Menschen in seinen Bann. Die katholischen Kirchengemeinden in Nidderau bieten jetzt dazu eine Autorenlesung an. Am Sonntag, dem 25. Februar 2007, berichtet um 19 Uhr Felix Bernhard aus seinem neuen Buch. Über 1.200 km hat er alleine von Sevilla nach Santiago de Compostela, quer durch Spanien zurückgelegt. Mit seinem Rollstuhl.
Seit 13 Jahren feiert Felix Bernhard zwei Mal Geburtstag: den zweiten am Tag nach seinem schweren Motorradunfall. Der frühere Leistungssportler beschreibt in seinem Buch, mit welcher Willensanstrengung er lernen musste, sein Leben als Rollstuhlfahrer in den Griff zu bekommen. Allen Widerständen zum Trotz pilgerte er deshalb drei Mal auf dem Jakobsweg und machte das Unmögliche möglich: Er überwand die steilen Pässe und endlosen Ebenen unter sengender Sonne und strömendem Regen. Der Buchautor brach auf, um im übertragenen Sinne zu spüren, auf eigenen Füßen stehen zu können. Auf die körperlichen Herausforderungen seiner Tour bereitete sich der ehemalige Leistungssportler gewissenhaft mit vielen Trainingseinheiten im Spessart und Hochtaunus vor. Und doch schreibt er bereits am Abend des ersten Tages nach den Erfahrungen auf sandigen und steinigen Wegen in sein Reisetagebuch: "Sollte ich diese Reise unbeschadet überstehen, dann nur aufgrund von viel Glück".
Als Christ sucht der Rollstuhlpilger Bernhard Gott gerade auch in der Stille und Weite der Natur. Kirchen und Kathedralen sind ihm auf seiner Wanderung auf dem Jakobsweg Orientierungspunkte am Horizont. Die Autorenlesung wird durch eindrucksvolle Bilder seiner Reise illustriert.
Das Buch wird offiziell am 23. Februar im Handel erscheinen. Zwei Tage später, am Sonntag, 25. Februar, laden die beiden Katholischen Kirchengemeinden aus Windecken und Heldenbergen zur Lesung ein. Die Veranstaltung findet im Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde Mariä Verkündigung, Pfarrgasse 27 in Nidderau-Heldenbergen statt. Der Eintritt ist frei.

Sternsinger sammelten und segneten

Bei einer sehr schönen und "sonnigen" Aktion sammelten die Sternsinger unserer Gemeinde insgesamt 1895 Euro. Pfarrer Jürgen Heldmann hatte leckere Hamburger für die ganze Mannschaft hergerichtet. Es waren immerhin 17 Kinder 4 Gitaristen und einige Pfadfinderleiter an diesem Tag unterwegs.

Unterwegs mit einer Verheißung

Auftanken konnten Pfarrgemeinderat und Pfarrer Heldmann kürzlich bei der Klausurtagung des Gremiums in Fulda. Ernst-Joachim Jost, gelernter Gemeindereferent, begleitete die Gruppe unter dem Motto "Gemeinsam unterwegs mit eine Verheißung". In erster Linie ging es an diesem Wochenende darum, auf den gemeinsamen Glauben und den daraus erwachsenden Auftrag zu schauen. Mit Bildbetrachtung, Bibelgespräch und Gesang kam der Pfarrgemeinderat in einen erfrischenden Gedankenaustausch. Nach gut drei Jahren der Zusammenarbeit bleiben nur noch wenige Monate, bis im November ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt wird. Auch vor diesem Hintergrund war es wichtig, die eigene Arbeit und die Gemeinde in den Blick zu nehmen: Wo stehen wir? Was führt uns?
Die Teilnehmer der Klausurtagung unterstrichen, dass die offene und lebendige Atmosphäre unsere Gemeinde lebens- und liebenswert macht (bei allem Stress und kleineren Meinungsverschiedenheiten). Es lohne sich, weiterhin in diesem "Weinberg des Herrn" zu arbeiten.
Noch vor den Sommerferien wird der Pfarrgemeinderat alle Mitglieder zu einer Gemeindeversammlung einladen. Dann wird es zum einen um Rechenschaft für die aktuelle Wahlperiode gehen, aber auch um ein Stimmungsbild innerhalb der Gemeinde.

Bischof war zu Besuch

Schon einige Tage liegt der Abschluss der Besuchsreise von Bischof Algermissen in unserem Dekanat zurück. Anfang Januar lud er auch die Mitglieder der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte aus Niederdorfelden, Kilianstädten und Windecken zum Gespräch ein. In der rund 50 Personen großen Runde wurden die wirklich wichtigen Themen nicht angesprochen.
Bischof Algermissen gab keinerlei Empfehlungen, wie die neue Situation im Pastoralverbund zu gestalten wäre. Eher allgemein verwies er auf die Möglichkeit einer Gemeinderatung durch Mitarbeiter des Generalvikariats. Auf die Frage, was die engagierten Laien in den Gemeinden konkret anpacken sollten, reagierte er mit allgemeinen Empfehlungen, die Gebetskultur zu entwickeln. "Wir müssen die Hauskirche stärken", so der Fuldaer Bischof. Die Keimzelle einer lebendigen Gemeinde und eines lebendigen Glaubens sei die Familie.
Positiv wirkte auf die Anwesenden seine Einschätzung, es Bedürfe neben Pfarrer Heldmann und Pfarrer Grom noch eine weitere hauptamtliche Kraft, möglicherweise eine Gemeindereferentin in dem Pastoralverbund. Im gleichen Atemzug stellte Algermissen jedoch fest, dass sich nicht mit Sicherheit eine Mitarbeiterin für diese Stelle finden lasse.