Anwesenheitslisten – Einhaltung des Datenschutzes

Nach der Presse­konferenz des hessischen Minister­präsidenten Volker Bouffier am 10.06.20 und gesetz­lichen Bestimmungen aus Fulda ist die Kirchen­gemeinde angewiesen Anwesenheits­listen zu führen. Wir müssen nun also Namen, Adresse und Telefon­nummer aufschreiben. Dies hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ca. 30-50 Namen nacheinander aufzuschreiben verhindert das Behalten einzelner Namen. Es sind zwar immer noch wenige Gemeinde­mitglieder, die sich als Ordner zur Verfügung stellen, so treffen Sie immer wieder dieselben an der Kirchen­pforte, aber die Ordner sind aufgrund der Daten­flut nicht in der Lage sich Ihre Daten entsprechend zu merken. Bitte haben Sie also Verständnis dafür, wenn Sie jedes Mal erneut gefragt werden, auch wenn Sie das Gefühl haben, Sie müssten bereits bekannt sein.
Die Ordner sind datenschutz­rechtlich unterwiesen worden und die Listen werden im Pfarrbüro abgeheftet und nach 4 Wochen vernichtet. Nur bei Benach­richtigung über eine Infektion eines Gottesdienstbesuchers wird die entsprechende Liste dem Gesundheit­samt zur Verfügung gestellt.
Bitte planen Sie für die Eintragungen in die Anwesenheits­liste unbedingt mehr Zeit ein.

Ordner für die Gottesdienste gesucht

Nachdem am 5.  Mai die öffentlichen Gottes­dienste bei uns wieder gefeiert werden dürfen, sorgen sechs Gemeinde­mitglieder als Ordner für die bis zu vier Gottesdienste in der Woche. Da inzwischen die Anwesenheit mit Name, Vorname, Adresse und Telefon­nummer dokumentiert werden muss, ist ein Ordner pro Messe am Wochen­ende nicht mehr ausreichend. Aus diesem Grund haben einige Ordner familiäre Unter­stützung eingebracht. Ordner sind zwingend für den Gottes­dienst vor­geschrieben – ohne sie keine öffent­liche Heilige Messe. Leider haben Aufrufe zur Unter­stützung nur minimale Reaktionen hervorgerufen. Da wir nicht wissen, wie lange diese Pandemie uns in Atem hält, benötigen wir dringend weitere Gemeinde­mitglieder, die den Gottes­dienst als Ordner möglich machen und die bereits Ein­gesetzten entlasten. Wir freuen uns auf Ihre Bereitschaft, bitte melden Sie sich im Pfarrbüro ( Tel. 06187/22690 / pfarrei.windecken@bistum-fulda.de) oder beim PGR ( pgr@st-maria-windecken.de).

Besuchs­dienst­kreis – Telefonieren statt Besuchen

Seit Mai versuchen die Mitglieder des Besuchs­dienst­kreises die älteren Geburtstags­kinder der Gemeinde anzurufen und ein wenig Zeit mit ihnen am Telefon zu verbringen. Da Besuche bis auf Weiteres nicht möglich sind, wurden andere Wege gesucht und gefunden. Leider sind nicht allzu viele Telefon­nummern bekannt, wer also Lust auf ein gutes Gespräch hat, muss nicht verzichten. Sie können sich im Pfarrbüro melden und die Telefon­nummer hinterlassen. Die Mitglieder des Besuchs­dienst­kreises melden sich dann gerne.

Fronleichnam mit Abstand gedient

Wie viele andere Feste musste auch Fronleichnam am 11. Juni in diesem Jahr anders gefeiert werden. Wie bereits an Christi Himmelfahrt teilten sich die Gottesdienst­besucher auf die Vorabend­messe und den Gottesdienst am Feiertag auf. Wie in den letzten Jahren mit Regen auf Fronleichnam verschont, verzichteten wir diesmal aufgrund der Abstands­regeln auf die Prozession und tolle Blumen­teppiche. Nicht verzichtet werden musste hingegen dank zweier großer Minis auf den Weihrauch zum Hochfest.

Spicy Bowls – Aktion des Hilfsvereins für Akwa

Am letzten Sonntag, 28.06.2020 verteilte Hilfe für Akwa e.V. "Spicy Bowls" gegen Spenden. Bei den Spicy Bowls handelt es sich um Keramikschalen von Birgit Großmann-Kraus, die ein Rezept und die dafür notwendigen afrikanischen Gewürze enthalten, um typische Gerichte aus Afrika nachzukochen.

Die Pandemie ist noch nicht eingedämmt und in vielen afrikanischen Ländern entstehen durch die Covid-19 Restriktionen Hungersnöte, da die Menschen noch nicht wieder arbeiten können. Hilfe für Akwa e.V. möchte mit den Schalen auf diese schwierige Situation aufmerksam machen. Die Idee stammte von der Keramikerin Birgit Großmann-Kraus, die die Schalen in ihrer Werkstatt (www.gk-toepferei.de) herstellte und spendete. Pro Spicy Bowl wird eine Spende von 15 Euro oder mehr empfohlen, damit ist eine Familie in Afrika zwei Wochen mit Reis versorgt.

Mit Ihren Spenden, die Box steht weiterhin im Vorraum, hat der Verein aktuell schon über 2,5 Tonnen Reis in Akwa und Umgebung an die Bedürftigen verteilt. Die nächste Möglichkeit eine "Spicy Bowl" zu erhalten ist am Samstag, den 04.07.2020 nach dem Vorabendgottesdienst. Alle Spenden, die durch die Schalen-Aktion gesammelt werden, fließen zu 100% in Hilfsprojekte ein.