Kurzzeitige Verschärfungen der Hygieneregeln wieder aufgehoben

Durch eine Allgemein­verfügung des Main-Kinzig-Kreises zur Eindämmung der Infektions­zahlen vom 24.08.2020 mussten u.a. auch in Nidderau die Regelungen im Gottesdienst verschärft werden. So bestand eine Maskenpflicht während des gesamten Gottesdienst­besuches.
Diese Allgemein­verfügung des Kreises wurde Anfang der Woche zum 07.09.2020 vorzeitig aufgehoben, sodass auch die Auflage zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Gottesdienst nun nicht mehr besteht. Wenn Sie möchten, können Sie natürlich gerne freiwillig Ihre eigene Maske tragen.

Auf unserer Webseite haben wir nochmals alle derzeit geltenden Hygiene­regeln für den Gottesdienst­besuch in einer Übersicht zusammengestellt: Hygieneregeln

Adres­sformulare helfen den Ordnern die Vorgaben des Landes für die Kontakt­nach­verfolgung zu erfüllen. Helfen Sie allen den Einlass in die Kirche zügiger zu ermöglichen und die Ordner zu entlasten, indem Sie die Adressformulare bereits ausgefüllt mitbringen. Nehmen Sie sich dazu ein Formular aus der Kirche mit nach Hause oder laden Sie es sich von der Internet­seite herunter, füllen Sie es bitte voll­ständig aus und geben Sie es vor dem Gottesdienst bei den Ordnern ab. Vielen Dank.

Alles Gute! – gleich zweimal

Im Familiengottesdienst am Sonntag, 30. August verabschiedete sich die Gemeinde von der Pfarr­sekretärin Martina Mag, die für zwei Jahre als Elternzeit­vertretung von Sabine Ehnert die Aufgaben im Pfarrbüro übernommen hatte. Mit ihrer Arbeit im Pfarrbüro, ihrer helfenden Hand bei Veranstal­tungen, als Gastgeberin beim Lebendigen Advents­kalender und ihren musika­lischen Beiträgen bereicherte sie unser Gemeinde­leben. Da wir ihr ans Herz gewachsen sind, werden wir sie sicherlich wiedersehen. Pfarrer Ifeanyi, Vertreter des Verwaltungs- und des Pfarrgemeinde­rates bedankten sich im Namen der Pfarr­gemeinde für die gute Zusammen­arbeit und wünschten alles Gute für die Zukunft und ihre neue Aufgabe, die sie ab Oktober im Pfarrbüro in Langen­selbold übernimmt.

Alles Gute hieß es auch für Sabine Ehnert, die nach 2-jähriger Elternzeit nun wieder im Pfarrbüro tätig sein wird. Wir freuen uns, dass sie wieder da ist.

Feierliche Erstkommunion

Am 23. August feierten unsere Erstkommunion­kinder in zwei Gottesdiensten mit ihren Familien und Gästen ihre Erste Heilige Kommunion. Die jeweils sieben Kommunion­kinder brachten sich in den zwei Gottesdiensten ein und gestalteten ihn mit ihren Beiträgen.

Nach langem Warten und einigem Üben ging es mit dem ersten Gottesdienst um 10 Uhr in den Endspurt für die Erste Heilige Kommunion. Unter dem Motto "Jesus unser Lebensbaum" hatten sie sich seit September 2019 auf diesen Tag vorbereitet. Die Ent­täuschung im April, als abgesagt werden musste, war groß und auch jetzt im August war es nur unter besonderen Auflagen möglich die Erstkommunion zu feiern. Bilder der Gottes­dienste wurden von Verwandten der Kommunion­kinder gemacht, herzlichen Dank dafür. Wir hoffen, einige Fotos bald in der Online-Galerie veröffent­lichen zu können. Nun folgt noch das Abschluss­fest am Samstag, 19.09.2020 bevor sich dann ab Oktober der nächste Jahrgang auf die Erstkommunion vorbereiten wird.

"Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen"

Gleich dreimal läuteten für Erstklässler zum Beginn des neuen Lebensabschnittes die Glocken. Der Einschulungsgottesdienst wurde für die ersten Klassen einzeln abgehalten und für einige Erstklässler begann der Lebensabschnitt damit einen Tag früher, für andere einen Tag später als der ursprüngliche traditionelle Einschulungstag. Mit zwei Ordnern und Unterstützung des Küsters konnten alle Erstklässler mit Eltern und ihren Gästen einen entspannten Gottesdienst feiern. Pfarrer Ifeanyi und Pfarrerin Käppeler sprachen über ihre Einschulung und den Unterschieden zu heute. So erfuhren die Teilnehmer des Gottesdienstes durch Pfarrer Ifeanyis Erzählung, dass die Schul- oder Zuckertüte in Nigeria keine Tradition hat. "Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen." (Psalm 18,30) zitierte Pfarrerin Käppeler die Bibel und erklärte, dass es für Gottes Segen keinen Kontakt braucht. Da aufgrund der Abstands- und Kontaktregeln kein Handauflegen zum Segen möglich war, ging es einzeln in einem festen Rhythmus mit Abstand vor den Altar. Pfarrer Ifeanyi und Pfarrerin Käppeler segneten abwechselnd die Kinder und schenkten zum Schulanfang eine Bibel.

Coronaregeln – Kirche und Pfarrsaal

Auch wenn in Hessen Lockerungen vollzogen werden, bleiben für den Kirchenraum die Kontakt­beschränkungen auf einen weiteren Haushalt begrenzt. In der Kirche wird die geklebte Absperrung nun gegen eine flexible Seil­variante ausgetauscht. Leider müssen wir feststellen, dass die Ab­sperrungen aus persönlichen Gründen nicht wahrgenommen werden. Deshalb hier nochmal die Aufforderung: Bitte beachten Sie weiterhin die Abstands­regeln in und vor der Kirche und belassen Sie Absperrungen so wie Sie sie vorgefunden haben.

Im Saal dürfen ein Großteil der Veran­stalt­ungen und Sitzungen der Ausschüsse und Gruppen stattfinden. Aus­geschlossen bleiben vorerst weiter die Risiko­gruppen, Chor und Gruppen über 30 Personen. Kinder- und Jugendgruppen sind auf 15 Personen inklusive Leitung begrenzt. Weitere Informa­tionen zur Nutzung und dem Hygiene­konzept erhalten Sie über das Pfarrbüro. Im Saal wurde ein allgemeines Hygiene­konzept ausgehängt, jedoch bedarf es als Ergänzung dazu, für jede Nutzung/Veranstaltung ein auf die Gruppe zuge­schnittenes Hygiene­konzept, das ebenfalls ausgehangen werden muss. Termine müssen über das Pfarrbüro abgesprochen, das Hygiene­konzept vorgelegt und ein Verantwort­licher benannt werden. Die Gruppenräume bleiben bis auf Weiteres von der Nutzung ausge­schlossen.